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German Blues Project

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Datum: Fr., 26. Apr. 2013
Beginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Ort: Gewölbekeller im Alten Rathaus Weil am Rhein

Blues in Deutschland: Was wurde nicht alles schon getestet?
Penibles Kopieren – wie Enttarnung scheuende Spione! – samt drauf-geschafftem Louisiana-Akzent und heiserer Cotton-Picker-Patina am einen Ende des Spektrums, germanischen Texten und Bierseligkeit am anderen. Hey: Das German Blues Project distanziert sich davon so unbeeindruckt wie locker, färbt die tiefblaue Leinwand neu:

Auf der einen Seite Richie Arndt & The Bluenatics. Das Power-Trio perfektioniert seit Jahren ihr Idiom des Blues als internationales, flexibles, vor allem grenzenloses Musikmedium – mit der »Rorymania« wird ein irischer Zwölftaktheld zitiert und genossen, ihre »Train Stories« zählen wie selbstverständlich die Liverpooler Beatles ebenso zu Bluesern wie den shuffelnden Manchester Ex-Hollie Graham Nash – noch Fragen? Blues ist Matrosenwährung, bedeutet stets Migration!
Diese druckvollen Drei, kombiniert mit dem Duo aus Georg Schroeter und Marc Breitfelder:
Geht denn das? Was sich liest wie dubioses Zusammenwürfeln einer „Supergroup", erweist sich klanglich schnell als eine unglaublich perfekt verzahnte Verknüpfung: Zur homogenen Einheit von Gitarre, Bass & Drums (Richie, Jens-Ulrich Handreka, Frank Boestfleisch) stoßen mit Pianist Georg und Harpmeister Marc die idealen Ergänzungen – ohne Instrument-Dopplungen – entstanden nicht etwa am Reißbrett von Label-Laberern, sondern in fruchtbaren Jam-Sessions!

Dabei hat das Tandem Schroeter & Breitfelder längst bewiesen, dass es zu zweit so sicher auskommt wie ankommt – und abräumt:
Vor Jahresfrist bekamen die beiden vom „Blues Foundation" Boss Jay Sielemann in Memphis den so begehrten wie bedeutenden „International Blues Challenge" Award als "Bestes Duo" verliehen, als erste Nicht-Amerikaner überhaupt. Lassen wir also umgekehrt das Arndt-Trio zu diesen Preisträgern stoßen? Da die Bluenatics 2011 als deutsche Repräsentanten zur ersten „Europäischen Blues Challenge" in Berlin geschickt wurden, traf man sich – wie beim Jammen – auf halbem Wege: Warf sich Soli zu, legte Grooves und übernahm Vokalpassagen im fliegenden Wechsel.

Die Arbeitsweise bleibt, wie man sofort hört, auf dem Album-Debüt »Through The Storm«, gültig. Unglaublich homogen klingt das Quintett bereits, Handwerk beherrschend, Handwerkszeug liebend: Es geht nicht darum, wie man in die meist eigenen Songs hineinkommt – Du findest gar nicht wieder raus – aus Licks, Liebesdramen und Landeskunde: als habe man 7000 Meilen auf amerikanisch-kanadischen Freeways und Turnpikes schon hinter sich. Ein Kurs übrigens, der fest eingeplant ist und von der Baltikum-Fraktion der Kieler Georg & Marc bereits ausgiebig getestet wurde, von kleinsten Clubs bis zu den berühmten „Blues Cruises" quer durch die Karibik im Fahrwasser der Giganten wie Pinetop Perkins. In punkto Abenteuerlust können die drei 'Arndtnatics' locker mithalten – zu Gigs nach Moskau zu trampen wie in Easy-Rider-Zeiten, das macht auch nicht jede Combo nach! Fest steht, dass hier Bluesmusik internationalen Zuschnitts auch zwischen Dänemark & Steiermark gelingt, ohne dass man dessen teutonische Herkunft verleugnen müsste...



Quelle:

The German Blues Project website

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